April 07, 2022 4 min lesen.

Frühjahrsputz im Kleiderschrank: In 6 Schritten zur Frühlingsgarderobe

Spätestens seit dem 20. März 2022 ist es offiziell: der Frühling ist da. Die Tage werden länger und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf und kleidet sich in bunten Farben. Auch wir verbannen unsere schweren Wintermäntel und dicken Wollpullover aus unserem Kleiderschrank, um Platz zu machen für leichtere Kleidung: farbenfrohe Röcke, geblümte Kleider und Blusen, dünnere Hemden in frischen Farben und das leichte Jackett statt dem dicken Daunenmantel. Genau der richtige Zeitpunkt, um auch Ihrem Schrank neues Leben einzuhauchen.

Viele Menschen tauschen jedoch nicht nur Ihre Winterklamotten gegen leichtere, farbenfrohere Kleidung aus, sondern nutzen die Gelegenheit zu einem „Frühlingsputz“ im Kleiderschrank. Teile, die in der letzten Saison nicht getragen wurden, werden aussortiert, die Organisation des Kleiderschranks wird einmal komplett überdacht und manchmal wird auch die gesamte Garderobe einmal unter die Lupe genommen. In den letzten Jahren hat sich dabei der Begriff „Capsule wardrobe“ immer mehr durchgesetzt. Ganz nach der Devise weniger ist mehr, wird hierbei darauf geachtet, dass alle Teile im Kleiderschrank miteinander kombinier sind. Dabei werden oft Kleidungsstücke in ähnlichen Farbtönen gewählt, die wiederum mit Accessoires oder Statement-Stücken kombiniert werden können. Wie wäre es zum Beispiel mit der Pantone Farbe des Jahres „Very Peri“? Könnte der fast fliederfarbene Farbton vielleicht die Basis für Ihre neue „Capsule Wardrobe“ darstellen?

Wer nicht seine ganze Garderobe neu gestalten möchte dem wird oft dazu geraten wirklich nur seine Lieblingsteile zu behalten. Jeder hat nämlich Lieblingsstücke, die nur etwa 20 Prozent der Garderobe ausmachen, aber 70 Prozent der Zeit getragen werden. Der Effekt: Wenn man nur noch seine Lieblingskleidung im Kleiderschrank hat, hat man zwar weniger Auswahl, es erleichtert das Anziehen am Morgen aber ungemein. Und das beste: man ist immer gut angezogen und fühlt sich wohl.

Doch egal für was man sich entscheidet die Frage bleibt: wie geht man beim Frühlingsputz im Kleiderschrank am besten vor? Wie gelange ich in 6 Schritten zur Frühlingsgarderobe?

1. Schritt: Bestandsaufnahme

Ganz nach dem Marie Kondo-Prinzip sollte der Kleiderschrank einmal komplett ausgeräumt werden. Dabei breitet man am besten alle Kleidungsstücke auf seinem Bett aus um sich einen besseren Überblick zu verschaffen, was man hat und was man noch braucht. Dabei bietet es sich an, die Kleidung nach Kategorien zu sortieren: Alle Blusen auf einen Haufen, alle Jeanshosen, Stoffhosen, dünne Pullover, Röcke, Kleider usw.

2. Schritt: Kleiderschrank saubermachen

Da der Kleiderschrank nun schon einmal leer ist, gilt es diesen auch einmal auszuwischen und von Staub und Wollmäusen zu befreien – so verschwinden nicht nur alle „Altlasten“, sondern es zaubert auch das Gefühl für einen sauberen Start in den Frühling.

3. Schritt: Aussortieren

Im Anschluss geht es an die schwierigste Aufgabe: Lieblingsteile identifizieren und rigoros alles aussortieren was man in der letzten Saison nicht oder nur sehr wenig getragen hat. Auch die Skinny Jeans in die man schon seit Jahren nicht mehr reinpasst muss weichen, auch wenn man insgeheim immer die Hoffnung hatte, dass man irgendwann wieder reinpasst. Man sollte hier wirklich ehrlich sein zu sich selbst, nur so gelangt man am Ende zu einem aufgeräumten, übersichtlichen Kleiderschrank! Zudem sollten alle Kleidungsstücke genau unter die Lupe genommen werden und verfärbte oder beschädigte Teile sollten ebenfalls zur Seite gelegt werden.

Platzsparender Kleiderbügel für Oberteile

4. Schritt: Verkaufen, verschenken oder spenden

Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit sollte Kleidungsstücke entsorgen nur der letzte Ausweg sein. Zumal es so viele Alternativen gibt. Beispielsweise können nicht so viel getragene Stücke auf Ebay oder auch auf einem Flohmarkt oder an einen Second-Hand Shop verkauft werden. Manchmal hat die beste Freundin auch schon immer ein Auge auf die knallrote Bluse geworfen, die man selbst zwar schön findet, die man aber so gut wie nie trägt, weil einem die Farbe gar nicht steht. Zudem können gut erhaltene Kleidungsstücke auch gespendet werden. Zu guter Letzt findet man überall Altkleider-Container.

5. Schritt: Kleidung kategorisieren

Nun wandern die verbleibenden Stücke wieder in den Kleiderschrank. Dabei kann man den Kleiderschrank entweder nach Kategorien sortieren und die Kleidung farblich ordnen oder aber man sortiert Kleidung nach Outfits also Kleidungsstücke, die man gerne miteinander kombiniert.

6. Schritt: Schubladen ordnen

Schubladen lösen bei vielen Menschen Frust aus, da die Inhalte schnell durcheinandergeraten. Um an ein bestimmtes Kleidungsstück zu gelangen, muss man häufig alles durchwühlen. Beinhalten die Schubladen beispielsweise verschiedene Modeteile wie Socken und Unterhosen, lässt sich mit Schachteln oder Trennsystemen arbeiten. Außerdem können Kleidungsstücke auch gerollt werden. Dadurch kann man T-Shirts nebeneinander aufbewahren statt übereinander zu stapeln. Zum einen hat man dadurch alle seine Oberteile im Blick, zum anderen muss man nicht alle anderen Teile rausräumen um an das Lieblingsteil zu gelangen, das ganz unten platziert ist.

Egal ob Sie sich nun für eine „Capsule Wardrobe“ entscheiden, oder einfach nur Ihren Kleiderschrank neu sortieren wollen, mit einem gut organisierten Kleiderschrank macht das Anziehen doppelt Spaß.

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